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Was passiert, wenn deutsche Brautradition auf italienische Gastfreundschaft trifft? Es entsteht ein unvergesslicher Austausch! Nachdem wir im März italienische Gäste bei uns begrüßen durften und gemeinsam die Kunst des Bierbrauens erkundet haben, hieß es vom 20. bis 24. April endlich: Ab in den Süden!
Unsere Reise führte uns an die Partnerschule I.I.S. Martinetti im idyllischen Caluso (Piemont). Die Wiedersehensfreude war riesig – die im März geknüpften Freundschaften wurden sofort mit italienischem Elan vertieft. Das Programm war vielfältig und abwechslungsreich: In Turin tauchten wir ein in die prachtvolle Geschichte der ersten Hauptstadt Italiens. Beim Besuch des Weinguts Ilaria Salvetti lernten wir, wie viel Leidenschaft und Handarbeit in einem guten Tropfen stecken.
Doch wir waren nicht nur zum Vergnügen da! Im Labor der Partnerschule wurde es ernst (und ziemlich spannend). Die Biere, die im März bei uns gebraut wurden, mussten den harten Test bestehen: Mikrobiologie: Wir untersuchten unsere selbstgebrauten Biersorten auf Nährmedien und die angereicherten Mikroorganismen unter dem Mikroskop auf Herz und Nieren (bzw. Hefe und Keime). Analytik: Ob Weißwein, Rotwein oder das eigene Bier – wir bestimmten pH-Werte und Säuregehalte wie echte Profis. Tüftler am Werk: Mit einer selbstgebauten Destillationsapparatur wurden die ging es den Getränken an den Kragen anschließend destilliert, um die chemischen Prozesse hautnah zu verstehen. Chemie zum Anfassen und Schmecken!
Abgerundet wurde der wissenschaftliche Teil durch einen beeindruckenden Vortrag über den Weg des Alkohols im menschlichen Körper – eine wichtige Perspektive, die uns zeigte, was biologisch passiert, nachdem das Glas geleert ist. Mit Hilfe von VR-Brillen konnten wir uns ins menschliche Gehirn begeben und die Auswirkungen von Alkohol ansehen.
Was bleibt, sind nicht nur neue Kenntnisse in Mikrobiologie und Labortechnik, sondern vor allem die Erinnerung an eine wunderbare Gastfreundschaft. Die Tage in Italien waren geprägt von Lachen, gutem Essen und dem europäischen Spirit. Erasmus+ macht’s möglich – wir freuen uns schon auf das nächste Projekt!
Fachabteilung Pflege